Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

CVJM Hildesheim e.V.
Teichstr.2
31141 Hildesheim
05121 37363
direkt@cvjm-hildesheim.de

Jugendgruppe nach 1. WeltkriegJugendgruppe nach 1. Weltkrieg

 

Turnerabteilung 1921
Turnerabteilung 1921

 

Knabenabteilung 1921Knabenabteilung 1921

 

Wilhelm CordesWilhelm Cordes

 

Posaunenchor 1925Posaunenchor 1925

 

Posaunenchor 1950Posaunenchor 1950

 

Jungschar 1959Jungschar 1959

 

19751975

 

Reinhard Mohrmann und Karl Süßmann 1982Reinhard Mohrmann und Karl Süßmann 1982 

1983 Amtsantritt Detlef Richter1983 Amtsantritt Detlef Richter

 

CVJM Freizeit Norwegen 1987CVJM Freizeit Norwegen 1987

 

1. CVJM Sponsoren-Rallye 19971. CVJM Sponsoren-Rallye 1997

 

1999 Mitarbeitertage1999 Mitarbeitertage

 

100-Jahr-Feier CVJM Hildesheim 2005100-Jahr-Feier CVJM Hildesheim 2005

 

Versöhnung mit dem Kirchenkreis 2011Versöhnung mit dem Kirchenkreis 2011

 

Dankesfeier zum Abschied Detlef Richter 2014Dankesfeier zum Abschied Detlef Richter 2014

 

Dank- und Segnungsgottesdienst am 19.07.15 für den Neustart der CVJM Arbeit in HildesheimDank- und Segnungsgottesdienst am 19.07.15 für den Neustart der CVJM Arbeit in Hildesheim

 

 

 

Die Geschichte des CVJM Hildesheims

Am 1. April 1903 fanden sich erstmalig einige junge Männer zu einleitenden Besprechungen über die Gründung eines CVJM in Hildesheim zusammen. Am 14. März 1905 wurde in Hildesheim der CVJM gegründet. Die Initiative ging vom damaligen Generalsekretär des CVJM Hannover, Chr.Fr.Fulda, und dem Superintendenten Bartels aus, der auch der 1.Vorsitzende im Gründungsjahr wurde.

Als Zweck des Vereins nannte die Satzung
1.in seinen Mitgliedern ein wahrhaftes und tatkräftiges Christentum zu wecken und zu fördern;
2.den von auswärts kommenden jungen Männern mit Rat und Tat brüderlich zur Seite zu stehen;
3.die gottfremden jungen Männer an sich zu ziehen, um sie für den Herrn und seine Kirche zu gewinnen;
4.die Fortbildung seiner Mitglieder und die Pflege der Geselligkeit.
 
Einmal in der Zeit vor 1974 konnte 1908 bis 1920 in Heinrich Freese ein hauptamtlicher Sekretär angestellt werden und 14 Jahre nach der Gründung des eigenen Vereins, gehörte der CVJM Hildesheim zu den Gründungsmitgliedern der Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschlands.
Schon vor dem 1.Weltkrieg baute der CVJM Hildesheim im Hinteren Brühl 14 einen großen Saal, der zugleich als Turnhalle für die Sportarbeit diente. In den Wirren der späteren Jahre ging der Saal ins Eigentum der Kirche über, ohne dass es darüber irgendwelche Unterlagen gibt. Der Saal diente bis 2004 einer Hildesheimer Kirchengemeinde als Gemeindesaal. Außer diesem Saal hat der CVJM Hildesheim bis 1980 nie ein eigenes Haus in Besitz gehabt.


Nach dem 1. Weltkrieg bis 1934 hat der CVJM in den Gemeinderäumen der St.-Lamberti-Gemeinde, Goschenstr. 70, seine Jugendarbeit durchgeführt.
In der Zeit leitete Wilhelm Cordes ehrenamtlich die CVJM-Arbeit und wurde von allen liebevoll „Onkel Wilhelm“ genannt. Ernst Mahnkopp leitete die Posaunenchorarbeit, die in den 20er und 30er Jahren ihre große Zeit hatte.


Nach 1934 traf sich nur noch ein kleiner Bibelkreis. Kurz vor dem 2. Weltkrieg stagnierte die Arbeit. Als auch CVJM-Mitarbeiter in die NSDAP eintraten, kam die Arbeit vollends zum Erliegen.


Der erste, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Hildesheim mit der CVJM-Jugendarbeit wieder begann, war Oswald Uckermann. Seiner Initiative war es im Jahr 1949 zu verdanken, dass eine Gruppe vornehmlich alter CVJMer am 4.Dezember 1948 im Haus Hinterer Brühl 14 die Arbeit des Vereins neu belebten. In Privatzimmern und dem Clubraum einer Gaststätte mussten zunächst die Veranstaltungen stattfinden, bis dem CVJM nach längerer Zeit ein kleiner Raum im städtischen Jugendhaus an der Treibestraße  zur Verfügung gestellt wurde.


Seit 1919 war Karl Süßmann Mitglied des CVJM Hildesheim. Als nach dem 2.Weltkrieg die Jugendarbeit neu aufgebaut werden musste, ernannte der Vorstand ihn zum ehrenamtlichen Sekretär.
Auf Betreiben des Vorsitzenden Ernst Mahnkopp, wurden nach 1948 verschiedene Anläufe unternommen, für den Verein zu einem eigenen Heim zu kommen. Die Herderstr. 5 war unter anderem ein Haus, um das man sich vergebens bemühte. An dem Scheitern aller dieser Bemühungen hatte Ernst Mahnkopp schwer zu tragen.
Von 1951 bis 1964 fand jährlich ein Jungen-Ferienlager in Schweimke statt.
Nach dem Tode von Ernst Mahnkopp im Jahr 1958 übernahm Pastor Johannes Wagner das Amt des ersten Vorsitzenden.

Als Mitte der 60er Jahre die Jugendarbeit aus Mitarbeitermangel zum Erliegen kam, hat Karl Süßmann weiterhin die älteren Freunde jede Woche zum Seniorenkreis eingeladen. Bis 1974 traf sich der Seniorenkreis im Haus der Jugend.Nur die Posaunenchorarbeit überstand diese Zeit ohne Einschränkungen. Dies war nur möglich, da unter dem Chorleiter, Herrn Oswald Klein, eine enge Kooperation mit der St.Lamberti-Kirchengemeinde eingegangen wurde.

Die Wende begann auf der Jahrestagung der AG 1973 in Dassel, dort sprachen die älteren Freunde einen Gedanken aus, der zur Gründung der „innerdeutschen Bruderschaftsarbeit“ führte: Wie könnt ihr als Arbeitsgemeinschaft uns armen Mitgliedsverein, der keine Jugendarbeit mehr hat, helfen?
Ein Jahr lang wurde in den Vereinen und im AG-Ausschuss überlegt und gebetet. Dem damaligen Generalsekretär Hellmuth Kubbutat und dem CVJM-Sekretär Wilfried Kroll haben wir den Neuanfang in Hildesheim zu verdanken.


Am 1.Oktober 1974 begann Reinhart Mohrmann, seinen Dienst in Hildesheim. Die Arbeitsgemein-schaft der CVJM Deutschlands hatte sich bereit erklärt, die Personalkosten von Oktober 1974 bis Dezember 1975 voll zu übernehmen. In der folgenden fünf Jahren wurde die finanzielle Hilfe stufenweise reduziert. Mit drei jungen Leuten begann die CVJM-Arbeit neu im Wohnzimmer der Sekretärsfamilie in der Goebenstr.13.
Am 1.Januar 1975 stellte die St Andreas-Kirchengemeinde dem CVJM drei Räume in der Teichstr.2 zur Verfügung.
Der 1.Vorsitzende, Pastor Johannes Wagner, war der Initiator, dass der CVJM 1980 das Haus in der Teichstr. 2 erwerben konnte.
Ab 1. Januar 1980 trägt sich der CVJM Hildesheim vollständig aus eigenen Mitteln. Das erste Projekt des „innerdeutschen Bruderschaftdienstes“ hat funktioniert. Gebete von München bis Emden haben dazu beigetragen, dass der CVJM Hildesheim e.V. nicht nur einen eigenen CVJM-Sekretär finanzieren konnte, es gab erstmalig ein eigenes CVJM-Haus und einen aktiven Mitarbeiterkreis von über 25 Personen.

Am 31. Mai 1983 verließ Reinhart Mohrmann Hildesheim nach einer teilweise recht mühevollen Aufbauarbeit. Sein Nachfolger Detlef Richter begann seinen Dienst am 1.Juni 1983 und im März 1985 wurde Pastor Siegfried Markert zum 1.Vorsitzenden gewählt.
Von 1984 - 1988 pachtete der CVJM Hildesheim das Freizeitheim „Zur Silberfuchsbörse“ an der Nordsee bei Dorum, 1985 startet eine regelmäßig Volleyballgruppe.
Im Herbst 1985 fanden unter Federführung des CVJM die „AHA-Wochen“ der Hildesheimer Evangelischen Allianz statt, deren Höhepunkt eine Evangelisationswoche mit Ulrich Parzany im Audimax der Hildesheimer Universität war. Nach einem anschließenden Glaubenssemiar bilden die Mitarbeiter im Januar 1986 einen verbindlichen Mitarbeiterkreis mit Hausbibelkreisen und schließen sich 1988 der Verbundinitative innerhalb der AG der CVJM Deutschlands an. Im gleichen Jahr wurde die CVJM-Arbeit in den Stadtteil Drispenstedt ausgeweitet.
Im September 1988 wird der erste Lobpreis- und Anbetungsgottesdienst des CVJM gefeiert, der durch Impulse der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der Evangelischen Kirche befruchtet wurde.
Im Januar 1992 wird die christliche Bücherstube im CVJM-Haus eröffnet. Sie bildet mit ihren täglichen Öffnungszeiten eine Anlaufstelle im CVJM-Haus für Mitglieder und Gäste. Ab Mai 1992 findet der monatliche Lobpreis- und Anbetungsgottesdienst regelmäßig in der Jakobikirche statt. Am 1.März 1994 mietet der CVJM in Drispenstedt das WG-Haus Siebenstern an, um dort mit Mitarbeitern ständig präsent zu sein.
Am 2.Mai 1996 wird unter Mitwirkung des CVJM der Verein „Lebenszentrum Sülte e.V.“ gegründet.
Im Juli 1997 starten 67 Fahrradfahrer zur ersten Fahrradsponsorenrallye.
Von 2001 – 2003 wird uns die Lagerhalle in der Güntherstr.14 zur Verfügung gestellt. Der CVJM beginnt hier einen offenen Jugendtreffpunkt.
Im Januar 2003 werden wir Mieter des Hauses Herderstr.5. Die drei Wohnungen werden zu einer CVJM-WG, in der auch junge Menschen in seelischer Not aufgenommen werden und in dem ehemaligen Gemeinderaum der Ev. methodistischen Kirche richten wir das Joshua-Inn ein, ein Billard-Treffpunkt und Jugend-Café für junge Menschen. Pastor Siegfried Markert scheidet im März 2004 nach 20-jähriger Vorstandszugehörigkeit aus der Vorstandsarbeit aus. Dr.Gisela Hertle übernimmt das Amt der 1.Vorsitzenden und Torsten Kitzki wird zum 2. Vorsitzenden gewählt. Der Mitarbeiterkreis besteht aus 56 Personen.Zum 31.11.2004 zieht die christliche Bücherstube aus dem CVJM-Haus aus und wird in das Projekt „HI-LIGTHs - der christliche Buchladen“ integriert. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kommen aus verschiedenen Gemeinden und bilden gemeinsam den Arbeitskreis: „Gemeinsam FÜR Hildesheim“.
Am 12.März 2005 findet der Festabend zum 100. Jahresfest statt, wir feiern mit der Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschlands und sind dankbar, dass wir durch die Hilfe derr AG heute auf eine 100-jährige CVJM-Geschichte in Hildesheim zurückblicken können.

Im Dezember 2005 tritt der Verantwortliche für die Jungschararbeit aus dem CVJM aus und verlegt die Jungschararbeit in die ev.-luth. Christuskirche.
Im Juni 2006 erhalten die Hildesheimer Zeitungen aus dem Ev.-luth. Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt einen warnenden Brief über okkulte Praktiken im CVJM.
Die Warnung bezieht sich auf die Begleitung von Menschen mit dissoziativen Persönlichkeitsstörungen. Im Jahr 2007 wird der Ziklag e.V. gegründet, um die Arbeit mit Menschen in seelischer Not vom CVJM zu trennen.
Der Vorwurf okkulter Praktiken führt dazu, dass der CVJM Hildesheim seinen kirchlichen Freundeskreis verliert und innerhalb der nächsten drei Jahre die Arbeit in Drispenstedt und auch die Herderstr.5 mit dem Joshua-Inn aus finanziellen Gründen aufgeben muss.

Im August 2009 übernimmt Hendrik Behrmann das Amt des 1. Vorsitzenden.
Die traditionelle CVJM-Arbeit wird unter Einbindung der Familien neu aufgebaut.
Im Februar 2011 hat der Ev.-luth. Kirchenkreis Hildesheim-Sarstadt offiziell den seit 2006 bestehenden Konflikt mit dem CVJM Hildesheim e.V. für beendet erklärt und sich wieder für Kooperationen geöffnet.

Dennoch erlebt der Verein in den Folgejahren weitere Austritte und vermehrt können Dienste und Angebote nicht aufrecht erhalten werden. Im Herbst 2012 erkrankt der CVJM-Vorsitzende Detlef Richter schwer, was eine einjährige Ruhephase nach sich zieht. Anfang 2014 fällt die Entscheidung Richters in den Vorruhestand zu gehen und das Amt des CVJM-Sekretärs nicht mehr längerfristig zu bekleiden. Im Oktober 2013 tritt zunächst der 1. Vorsitzende Hendrik Behrmann von seinem Amt zurück. Im März 2014 folgt ihm der 2. Vorsitzende Torsten Kitzki mit einer Niederlegung der aktiven Mitarbeiterschaft. Ein neuer Vorstand fügt sich in den Folgemonaten und kann mit der Jahreshauptversammlung im Oktober 2014 gewählt und eingesegnet werden. 

Neuer 1. Vorsitzender ist Jens-Hendrick Grumbrecht. Mit dem 06.12.14 wird Detlef Richter mit einer Dankesfeier aus seinem Amt als CVJM-Sekretär verabschiedet.

Erneut nach 40 Jahren ist der CVJM Hildesheim ohne hauptamtlichen Sekretär und mit der Herausforderung konfrontiert, die Vereinsarbeit grundlegend neu aufzubauen.

Doch die Lücke schließt sich schnell. Bereits im Januar 2015 zeigt die junge CVJM-Nachwuchs-Mitarbeiterin Kay Christine Herzog ihr Interesse an der vakanten Stelle des CVJM-Sekretärs.

Mit der Hilfe des "innerdeutschen Bruderschafts-dienstes" der AG der CVJM Deutschlands und damit einem Zuschuss zu den Personalkosten wurde diese Perspektive realistisch. Zum 01.04.2015 bereits kann Kay Christine Herzog die Stelle im Berufsanerkennungsjahr zunächst als Anwärterin zur CVJM-Sekretärin antreten. Mit vielen Gesprächen baut Frau Herzog in den Folgemonaten das Netzwerk für die CVJM-Arbeit in der Hildesheimer Stadtlandschaft zwischen Kirchen und Freigemeinden, Wohlfahrt und Sozialarbeit, Wirtschaft und Kultur wieder auf.

Am 19.07.2015 folgt ein feierlicher Dank- und Segnungsgottesdienst in der Kirche St. Andreas. Der Generalsekretär der AG der CVJM Deutschland Jürgen Baron sowie der Superintendent des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt Helmut Aßmann gestalteten diesen Gottesdienst, in dessen Rahmen die Mitarbeiterschaft, der neue Vorstand und die neue Sekretärin feierlich eingesegnet wurden.    

 


Material zur CVJM-Geschichte

Download: Festschrift 75 Jahre CVJM Hildesheim

Download: Festschrift 100 Jahre CVJM Hildesheim